Ja, Ihr lest richtig - dieser (nicht ganz leichten) Aufgabe wollten wir uns auch schon einmal stellen.
Erst einmal zur Klärung für die nicht-Berliner Leser und diejenigen, die es noch nicht geschafft haben den Magnet Club zu besuchen:
Das Magnet ist ein recht kleiner Club (Buxtehuder vergleichen es größenmäßig mit der Garage), in dem hauptsächlich Rock-Musik gespielt wird, wobei eine Ausrichtung auf „Indie“ zu spüren ist.
Also: Mit Britney Spears hat das ganze nun wirklich recht wenig zu tun (und deshalb gehen wir da schließlich auch hin).
Aus diesem Grund war diese Aufgabe auch viel eher eine Bestrafung, um die Marian und ich uns zu fortgeschrittener Stunde gleichermaßen drücken wollten. Da sich die etablierten Methoden zur Entscheidungsfindung als nicht zweckmäßig, um nicht zu sagen unangebracht, herausstellten, mussten wir uns Alternativen suchen. Also schlug ich vor, uns eine Zahl zwischen 1 und 100 auszudenken – derjenige der am nächsten am Vergleichswert liegt kommt an dieser Aufgabe vorbei.
Nachdem ich mit der klassischen „50“ vorerst in Führung ging und Marian die, zugegeben etwas feige, „49“ beisteuerte mussten wir also lediglich noch den bereits erwähnten Vergleichswert finden. Um das ganze möglichst unabhängig und sportlich korrekt zu gestalten, sprach ich einfach die nächst beitanzende Dame mit der Bitte um eine Zahl zwischen 1 und 100 an. Die anschließende „14“ stellte für mich gleichermaßen den vorrübergehenden Tiefpunkt des Abends, sowie einen sofortigen Start in Richtung DJ Pult dar.
Es folgte eine ca. 10 Minütige Diskussion darüber, wieso ein solcher Song dem DJ als unpassend erscheint. Weiterhin habe ich wenige überzeugende Argumente seinerseits hören müssen, die konstant durch weitaus bessere Argumente meinerseits abgestraft wurden.
Blöderweise saß, bzw. stand, er zu der Zeit am längeren Hebel, sodass er, leicht amüsiert, sich wieder seiner Arbeit zuwandte und ich erfolglos den Platz räumte. Versüßt wurde diese Niederlage lediglich durch „The Kills – Cheap and Cheerful“, womit ich leben konnte und musste.
Im Anschluss nahm der Abend weiterhin seinen gewohnten Lauf und das „To-Do“ bleibt vorerst einmal stehen.
Also: Ich fordere Euch auf kreativ (!) zu sein und uns diesen Artikel mit Argumenten für den nächsten Versuch zu kommentieren!
Auch wer das nächste mal mit von der Partie sein möchte kann sich hier gerne melden - wir nehmen alle mit
